Archiv für den Monat: Mai 2011

Schöne und gesunde Haut in den Wechseljahren? Cremes alleine helfen nicht…

Was passiert mit meiner Haut in den Wechseljahren?

 Botox Juvederm Mainz Frankfurt Wiesbaden Kaiserslautern

Dr. med. Julia Kasten: Beratung zu Faltenbehandlung, Faltenunterspritzung Mainz

Dr. med. Kasten: In den Wechseljahren beginnen dramatische Veränderungen bei fast jeder Frau. Die Haut wird faltiger und dünner, außerdem trockener und schlaffer. Auch die Wundheilung dauert länger. Während der ersten fünf Jahre in den Wechseljahren kann die Haut bis zu 30% ihres Kollagenanteils verlieren. Deshalb fühlt sich über die Hälfte aller Frauen nach den Wechseljahren nicht mehr wohl in ihrer Haut und befürchtet auch negative Auswirkungen auf die Beziehungen zu ihrem Partner. Eine Untersuchung an über 600 Frauen aus Deutschland Großbritannien und Frankreich hat diese überraschenden Ergebnisse gezeigt. Genau deshalb ist es wichtig schon vor den Wechseljahren eine vorbeugende Behandlung zu beginnen.

Was kann ich tun, um der Hautalterung vorzubeugen?

Dr. med. Kasten: Wenn frühzeitig mit sanften Methoden, wie Hyalurongel -Filler und Muskel entspannendenSubstanzen wie Botox®, Vistabel® behandelt wird, können sich tiefe Falten erst gar nicht zeigen. Natürlich ist es auch wichtig, schädigende Faktoren, wie zu viel Sonnenlicht oder Rauchen zu meiden.

Welchen Effekt hat eine vorbeugende Behandlung mit Juvederm® Hyalurongel oder Botox?

Dr. med. Kasten: Fast alle Frauen (85 %), die sich mit Juvederm ® Hyalurongel oder Botox® behandeln ließen, sagten dass sie sich wohler fühlten.

Welche Merkmale können mit diesen sanften Methoden behandelt werden?

Dr. med. Kasten: Mit dem modernen und bewährten Hyalurongel-Filler Juvederm® können individuell Gesichtsfalten Lippenkonturen und eingefallenen Wangen sicher und diskret behandelt werden. Das Muskel entspannende Eiweiß in Botox®, Vistabel® wird seit Jahrzehnten erfolgreich und sicher in der kosmetischen Medizin verwendet.

Lichtreaktionen durch Medikamente

Dr. Kasten Facharzt, Hautarzt in Mainz

Dr. Kasten Facharzt für Dermatologie, Hautarzt in Mainz

Welche Medikamente können durch Sonneneinstrahlung Hautausschläge oder Sonnenbrand verursachen?
Dr. Kasten: Eine Vielzahl von Arzneimitteln kann eine Lichtreaktion verursachen. Hierzu zählen bestimmte Antibiotika, wie Tetrazykline und Chinolone oder Blutdruck senkende Arzneimittel, wie z. B.  so genannte „Wassertabletten“ (Thiazide) und auch Blutfett-senkende Medikamente (Fibrate). Auch manche Beruhigungsmittel oder sogar natürliche Arzneimittel, wie zum Beispiel Johanniskraut können eine verstärkte Lichtreaktion hervorrufen.

Welche Folgen kann es haben, wenn man in die Sonne geht, obwohl man diese bestimmten Medikamente einnimmt?
Dr. Kasten: In diesem Fall besteht die Gefahr einer Verbrennung der Haut, mit einer Rötung, einer Schwellung oder sogar mit einer Blasenbildung.

Wie kommt eine fototoxische Hautreaktion zustande?
Dr. Kasten: Bei dieser Form der Lichtreaktion werden eigentlich harmlose Moleküle durch das Sonnenlicht in Giftstoffe umgewandelt. In der Folge entstehen die Symptome, die ich oben beschrieben habe.

Muss man zum Arzt, wenn man einen Sonnenbrand hat und gleichzeitig bestimmte Medikamente einnimmt? Wie können Sie als Arzt helfen?
Dr. Kasten: Wenn man eine Lichtreaktion entwickelt hat, sollte man sich bei seinem Dermatologen vorstellen um sich untersuchen und beraten zu lassen. Dies ist wichtig, um auch Spätfolgen wie Pigmentverschiebungen oder sogar Narben zu vermeiden.

Reichen schon 5 Minuten aus, um sich zu gefährden oder muss man schon stundenlang in der Sonne liegen, um Probleme zu bekommen?
Dr. Kasten: Bei hellen Hauttypen kann sogar eine sehr kurze Belichtung ausreichen um eine Lichtreaktion hervorzurufen.

Gar nicht mehr rausgehen, ist ja schwierig. Wie kann man sich bei der Einnahme von Medikamenten vor der Sonne schützen? Noch mehr Sonnencreme/häufiger eincremen?
Dr. Kasten: Natürlich ist ein konsequenter Sonnenschutz erforderlich, um eine Lichtreaktion zu vermeiden. Wenn man die Zeit zwischen 11.00 und 15:00 Uhr nicht im Freien verbringt, dann hat man schon etwa 50 % der UV-Strahlung vermieden, die an einem Tag auf die Erde kommt. Weitere Schutzmaßnahmen stellen die Anwendung eines hohen Lichtschutzfaktors, am besten eines so genannten Sunblockers oder das Tragen von Lichtschutzkleidung dar.

Gelten diese Vorsichtsmaßnahmen auch für das Solarium?
Dr. Kasten: In den Solarien werden UVA-Strahlen eingesetzt. Gerade diese Strahlung verursacht häufig Lichtreaktionen. Weitere unerwünschte Wirkungen einer UVA-Strahlung sind eine verstärkte Hautalterung und die Erhöhung des Hautkrebsrisikos.