Schlagwort-Archive: Mainz

Was hilft bei verstärktem Schwitzen?

Dr. med. Kasten: In der menschlichen Haut befinden sich über 4 Millionen Schweißdrüsen. Die höchste Dichte der Schweißdrüsen befindet sich an den Händen, an den Füßen, in den Achseln sowie im Gesicht. Gehirn und Rückenmark lösen unbewusst einen Nervenreiz aus, so dass die Schweißdrüsen innerhalb von Sekunden eine große Menge Schweiß produzieren können. Die Schweißbildung in normalen Mengen ist wichtig, weil der Körper sich durch die Verdunstung des Schweißes abkühlt.

Was bedeutet verstärktes Schwitzen (Hyperhidrosis)?

Dr. med. Kasten: Wenn jemand an einem verstärkten Schwitzen (Hyperhidrose) leidet, erfolgt eine starke Schweißbildung auch unabhängig von einer körperlichen Aktivität. Es wird dann bis zu fünfmal mehr Schweiß produziert als es zur Kühlung des Körpers erforderlich wäre. Weil das verstärkte Schwitzen auch von anderen Menschen wahrgenommen wird, stellt sich bei den Betroffenen oft ein Schamgefühl ein, das zu einer Vermeidung von sozialen Kontakten, zu Depressionen sowie zu negativen Auswirkungen auf die berufliche Karriere und auf die Partnerschaft führen kann.

Die Hyperhidrose stellt eine weitverbreitete Erkrankung dar. Alleine in Deutschland leiden viele hundertausend Menschen an einem verstärkten Schwitzen.

Welche Formen von verstärktem Schwitzen gibt es?

 

 

 

 

 

Dr. Kasten Facharzt, Hautarzt in Mainz

 

 

 

 

 

 

Dr. med. Kasten: Man unterscheidet zwei Arten des verstärkten Schwitzens. Das örtlich umschriebene verstärkte Schwitzen und das am ganzen Körper (generalisiert) auftretende Schwitzen aufgrund einer krankhaften Ursache.

Das nur örtlich auftretende verstärkte Schwitzen nennt man auch primär fokale Hyperhidrose. Diese Erkrankung wird nicht von einer anderen gesundheitlichen Störung oder als Nebenwirkungen von Arzneimitteln ausgelöst. Es handelt sich also um eine eigene medizinische Erkrankung. Diese Art von verstärkten Schwitzen tritt meist an speziellen Körperstellen auf und ist meistens symmetrisch ausgeprägt. Das bedeutet, dass die rechte und linke Körperhälfte ähnlich stark betroffen sind. Am häufigsten tritt das örtlich verstärkte Schwitzen in den Achseln, an den Händen, an den Füßen, am Kopf sowie im Gesicht auf. Aber auch in der Gesäßfalte, im Schritt oder unter den Brüsten kann ein übermäßiges Schwitzen auftreten.

Das örtlich verstärkte Schwitzen beginnt oft in der Kindheit oder Jugend, zum Beispiel an den Händen oder Füßen. Nachts tritt es nur selten auf. Oft finden sich Familienangehörige, die auch an einem örtlich verstärkten Schwitzen leiden. Nicht immer wird jedoch offen darüber gesprochen.

Bei der anderen Art des versteckten Schwitzens, der generalisierten Hyperhidrose, findet sich oft eine Ursache für die Schweißbildung. Das können Medikamente sein oder eine Erkrankung, wie zum Beispiel eine Schilddrüsenerkrankung. Diese Form des Schwitzens tritt an größeren Körperflächen, wie zum Beispiel am Stamm oder an den Beinen auf. Im Gegensatz zum örtlichen Schwitzen zeigt sich die generalisierte Hyperhidrose oft auch nachts als sogenannter „Nachtschweiß“.

Wie behandelt man das verstärkte Schwitzen?

Dr. med. Kasten: Die Therapie des verstärkten Schwitzend richtet sich nach der Ursache. Bei der generalisierten Hyperhidrose erfolgt eine Abklärung, welche Arzneimittel oder welche innere Erkrankung für das Schwitzen ursächlich sind.

Manchen Patienten helfen Deos, die Aluminiumchlorid enthalten. Diese Deos können jedoch die Haut reizen und die Kleidung verfärben.

Als sicher, wirksam und langanhaltend hat sich eine Behandlung mit Botox (Onabotulimuntoxin) erwiesen, einem Arzneimittel das  seit über 30 Jahren medizinisch angewendet wird. Das natürliche Eiweiss verringert die überaktiven Nervenimpulse, die die Schweissdrüsen zu stark anregen.

Viele unserer Patienten berichten, dass „ein ganz neues Leben“ für sie begonnen hat, wenn sie sich keine Gedanken mehr über Schweissflecken oder unangenehme Blicke machen müssen.

Wie behandelt man das verstärkte Schwitzen mit Botox?

Dr. med. Kasten: In unserer Praxis haben wir eine spezielle, sehr komfortable Behandlungsmethode entwickelt, mit der das Arzneimittel sanft in die oberen Hautschichten eingebracht wird.

Mit dieser Methode können die stark schwitzenden Areale für durchschnittlich 7 Monate beruhigt werden. Folgende Stellen können behandelt werden: die Achseln, die Hände und die Füße, der Kopf, die Brustregion, die Leiste und die Gesäßfalte.

Vereinbaren Sie einfach einen Untersuchungs- und Beratungstermin in unserer Praxis in Mainz. Telefonisch: 06131 97 27 920 oder jederzeit online: hier klicken

Kann man aus einem Pigmentmal eine Probe nehmen, ohne dass es bösartig wird?

Dr. Kasten: man kann aus einem Hautmal gefahrlos eine Probe entnehmen, ohne dass dadurch eine Entartung eintritt. Es ist sogar möglich aus einem Hautkrebs, auch aus einem schwarzen Hautkrebs (Melanom) eine Probe zu entnehmen, ohne dass dadurch das Risiko von Absiedelungen ansteigt. Dies wurde in großen wissenschaftlichen

Dr. Kasten Facharzt, Hautarzt in Mainz

Dr. Kasten Facharzt, Hautarzt in Mainz

Untersuchungen belegt.

Jedes Gewebe wird von Blut durchflossen, sonst würde es absterben. Dies ist natürlich auch bei einer Krebsgeschwulst so. Eine Absiedelung von Tumorzellen kommt erst zustande, wenn der Tumor bestimmte biologische Eigenschaften entwickelt hat, die den Zellen die Fähigkeit geben sich ab zu siedeln.

Bekomme ich mehr Pigmentmale, wenn ich welche entfernen lasse?

Dr. Kasten: diese Sorge ist unbegründet. Wenn ein Hautmal vollständig entfernt wird, wird es nicht wieder auftreten. Es ist auch nicht so, dass wegen einer Entfernung eines Hautmal an anderer Stelle mehr Hautmale auftreten.

Schwitzen Botox

Wie funktioniert die Behandlung von Schwitzen mit Botox?

Die Behandlung des übermäßigen Schwitzens mit Botox erfolgt ganz ausgewählt nur an den Schweißdrüsen. Man kann mit einer speziellen Untersuchungsmethode die Region abgrenzen, die übermäßig schwitzt. Da sich Botox nur in einem Radius von ca. 0,5 cm verteilt, wird das Arzneimittel an mehreren Punkten verteilt. Die Behandlung selbst ist mit einer speziell von uns entwickelten Methode sehr komfortabel.

Wie sicher ist eine Behandlung von Schwitzen mit Botox?

Das Arzneimittel Botox ist seit über 30 Jahren unter medizinischer Beobachtung und wird seit vielen Jahren Zur Behandlung des übermäßigen Schwitzens zu eingesetzt. Erst kürzlich hat die amerikanische Gesundheitsbehörde (FDA) festgestellt, dass die Behandlung des übermäßigen Schwitzens mit Botox und die kosmetische Anwendung von Botox zur Faltenbehandlung sicher ist.

Wie ist das Ergebnis einer Behandlung von Schwitzen mit Botox?

Nach 3-5 Tagen beginnt die Wirkung von Botox auf das übermäßige Schwitzen. Das Medikament Botulinumtoxin verhindert die Übertragung des nervlichen Impuls auf die Schweißdrüsen für eine Dauer von bis zu 6-9 Monaten. Meist gelingt es bis zu 95 % aller Schweißdrüsen daran zu hindern, zu schwitzen oder Schweiß zu produzieren. Die nervlichen Impulse von zum Beispiel Gefühl (Sensibilität) werden nicht beeinflusst. Man kann eine Behandlung des übermäßigen Schwitzens mit Botox beliebig oft wiederholen. Eine Behandlung des übermäßigen Schwitzens mit Botox kann in den Achseln, an der Stirn oder im Nacken sowie an den Händen und Füßen erfolgen.

Schöne und gesunde Haut in den Wechseljahren? Cremes alleine helfen nicht…

Was passiert mit meiner Haut in den Wechseljahren?

 Botox Juvederm Mainz Frankfurt Wiesbaden Kaiserslautern

Dr. med. Julia Kasten: Beratung zu Faltenbehandlung, Faltenunterspritzung Mainz

Dr. med. Kasten: In den Wechseljahren beginnen dramatische Veränderungen bei fast jeder Frau. Die Haut wird faltiger und dünner, außerdem trockener und schlaffer. Auch die Wundheilung dauert länger. Während der ersten fünf Jahre in den Wechseljahren kann die Haut bis zu 30% ihres Kollagenanteils verlieren. Deshalb fühlt sich über die Hälfte aller Frauen nach den Wechseljahren nicht mehr wohl in ihrer Haut und befürchtet auch negative Auswirkungen auf die Beziehungen zu ihrem Partner. Eine Untersuchung an über 600 Frauen aus Deutschland Großbritannien und Frankreich hat diese überraschenden Ergebnisse gezeigt. Genau deshalb ist es wichtig schon vor den Wechseljahren eine vorbeugende Behandlung zu beginnen.

Was kann ich tun, um der Hautalterung vorzubeugen?

Dr. med. Kasten: Wenn frühzeitig mit sanften Methoden, wie Hyalurongel -Filler und Muskel entspannendenSubstanzen wie Botox®, Vistabel® behandelt wird, können sich tiefe Falten erst gar nicht zeigen. Natürlich ist es auch wichtig, schädigende Faktoren, wie zu viel Sonnenlicht oder Rauchen zu meiden.

Welchen Effekt hat eine vorbeugende Behandlung mit Juvederm® Hyalurongel oder Botox?

Dr. med. Kasten: Fast alle Frauen (85 %), die sich mit Juvederm ® Hyalurongel oder Botox® behandeln ließen, sagten dass sie sich wohler fühlten.

Welche Merkmale können mit diesen sanften Methoden behandelt werden?

Dr. med. Kasten: Mit dem modernen und bewährten Hyalurongel-Filler Juvederm® können individuell Gesichtsfalten Lippenkonturen und eingefallenen Wangen sicher und diskret behandelt werden. Das Muskel entspannende Eiweiß in Botox®, Vistabel® wird seit Jahrzehnten erfolgreich und sicher in der kosmetischen Medizin verwendet.

Lichtreaktionen durch Medikamente

 

 

Dr. Kasten Facharzt, Hautarzt in Mainz

Dr. Kasten Facharzt für Dermatologie, Hautarzt in Mainz

 

Welche Medikamente können durch Sonneneinstrahlung Hautausschläge oder Sonnenbrand verursachen?
Dr. Kasten: Eine Vielzahl von Arzneimitteln kann eine Lichtreaktion verursachen. Hierzu zählen bestimmte Antibiotika, wie Tetrazykline und Chinolone oder Blutdruck senkende Arzneimittel, wie z. B.  so genannte „Wassertabletten“ (Thiazide) und auch Blutfett-senkende Medikamente (Fibrate). Auch manche Beruhigungsmittel oder sogar natürliche Arzneimittel, wie zum Beispiel Johanniskraut können eine verstärkte Lichtreaktion hervorrufen.

Welche Folgen kann es haben, wenn man in die Sonne geht, obwohl man diese bestimmten Medikamente einnimmt?
Dr. Kasten: In diesem Fall besteht die Gefahr einer Verbrennung der Haut, mit einer Rötung, einer Schwellung oder sogar mit einer Blasenbildung.

Wie kommt eine fototoxische Hautreaktion zustande?
Dr. Kasten: Bei dieser Form der Lichtreaktion werden eigentlich harmlose Moleküle durch das Sonnenlicht in Giftstoffe umgewandelt. In der Folge entstehen die Symptome, die ich oben beschrieben habe.

Muss man zum Arzt, wenn man einen Sonnenbrand hat und gleichzeitig bestimmte Medikamente einnimmt? Wie können Sie als Arzt helfen?
Dr. Kasten: Wenn man eine Lichtreaktion entwickelt hat, sollte man sich bei seinem Dermatologen vorstellen um sich untersuchen und beraten zu lassen. Dies ist wichtig, um auch Spätfolgen wie Pigmentverschiebungen oder sogar Narben zu vermeiden.

Reichen schon 5 Minuten aus, um sich zu gefährden oder muss man schon stundenlang in der Sonne liegen, um Probleme zu bekommen?
Dr. Kasten: Bei hellen Hauttypen kann sogar eine sehr kurze Belichtung ausreichen um eine Lichtreaktion hervorzurufen.

Gar nicht mehr rausgehen, ist ja schwierig. Wie kann man sich bei der Einnahme von Medikamenten vor der Sonne schützen? Noch mehr Sonnencreme/häufiger eincremen?
Dr. Kasten: Natürlich ist ein konsequenter Sonnenschutz erforderlich, um eine Lichtreaktion zu vermeiden. Wenn man die Zeit zwischen 11.00 und 15:00 Uhr nicht im Freien verbringt, dann hat man schon etwa 50 % der UV-Strahlung vermieden, die an einem Tag auf die Erde kommt. Weitere Schutzmaßnahmen stellen die Anwendung eines hohen Lichtschutzfaktors, am besten eines so genannten Sunblockers oder das Tragen von Lichtschutzkleidung dar.

Gelten diese Vorsichtsmaßnahmen auch für das Solarium?
Dr. Kasten: In den Solarien werden UVA-Strahlen eingesetzt. Gerade diese Strahlung verursacht häufig Lichtreaktionen. Weitere unerwünschte Wirkungen einer UVA-Strahlung sind eine verstärkte Hautalterung und die Erhöhung des Hautkrebsrisikos.