Was ist ein Koriotom? Das Koriotom ist ein chirurgisches Instrument, das Dr. med. Robert Kasten entwickelt und patentieren lassen hat. Hergestellt wird es von der Firma Medicon in Tuttlingen. Man setzt es bei der Hautverpflanzung ein, also dann, wenn sich eine Wunde, etwa nach der Entfernung eines Basalioms, nicht direkt verschließen lässt.
Wozu braucht man es? Bei einer Vollhauttransplantation entnimmt man Haut an einer unauffälligen Stelle und setzt sie in den Defekt ein. Vorher muss man das Transplantat vom Unterhautfettgewebe und gegebenenfalls von einer dünnen Schicht der Lederhaut befreien. Das ist wichtig, weil die Unterseite der verpflanzten Haut direkt auf der Wunde aufliegen soll, damit sie anwachsen kann. Mit dem Koriotom lässt sich dieser Schritt gleichmäßiger und kontrollierter durchführen.
Wie eine Hauttransplantation an der Nasenspitze Schritt für Schritt abläuft, von der Schablone über die Entnahme vor dem Ohr bis zum Einnähen, zeigen wir auf der Seite Lappenplastik und Hauttransplantat.
Wenn bei Ihnen eine Hautkrebsoperation ansteht, kommen Sie gerne zu uns in die Sprechstunde. Wir untersuchen Sie gründlich und besprechen mit Ihnen, wie sich die Wunde am besten verschließen lässt.